3DEXPERIENCE ENOVIA PLM-Upgrade und Migration: Jetzt?!?

February 08, 2017

Was ist bei einer PLM-Auswahl zu beachten

Die Auswahl eines PLM/PDM-Systems ist ein komplexer Prozess - unabhängig von der Branche. Neben den klassischen funktionalen Anforderungen müssen die technologischen, ökonomischen und strategischen Aspekte herangezogen werden, damit die Entscheidung gefällt werden kann. Ist die Entscheidung gefallen und das PDM-System festgelegt, gilt dies meist als die Informations- und Datendrehscheibe im Unternehmen und das für viele Jahre.

Der vielbeschworene Wunsch bei der Auswahl ist „Wir möchten den Standard“, den Standard als “out of the box"-Lösung. Kein Problem für den Dienstleistungsanbieter TechniaTranscat: Standard – CD einlegen – Software installieren…und das Ergebnis?

Warum nur ist der Standard kein Standard?

Und warum ist die Software nicht einfach installiert, um gleich damit zu arbeiten? Warum nicht auf die Erfahrung der Softwareanbieter zurückgreifen? Die Antwort auf diese Fragen ist so einfach in ihrer Komplexität nicht zu beantworten, da jedes produzierende Unternehmen aus der Historie heraus anders arbeitet und individuell gewachsen ist.

Ein PLM/PDM-System ist nicht ausschließlich ein Tool, das als Datenbank oder Backbone die Informationen und Daten verwaltet! Vielleicht würde hier der Standard aufhören? Gleichwohl wird es hier für die meisten Unternehmen ab diesem Zeitpunkt interessant. An einem sehr einfachen Beispiel erklärt:

Der Urlaubsantrag!

Oft wird dieser Vorgang - als Prozess im Unternehmen - belächelt. Über Urlaubsantrag als Prozess wird nicht geredet, er wird beantragt und genehmigt! Die Wahrheit ist aber, dass dieser Prozess in jedem Unternehmen funktioniert – im Gegensatz zu anderen unternehmerischen Freigabe-Prozessen. Der Urlaubsantrag, der läuft! Dieser Prozess ist so gesehen einfach, wird aber von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich gelebt.

Gibt es also den Standard für den Urlaubsantrag? So müsste es auch den Standard für den Entwicklungsprozess, den Prototypenversuch, den Traceability-Report und erst recht für die Dashboardkennzahlen geben, die jeder Manager im Unternehmen benötigt! Oder nicht? Was möchte der Projekt-, Vertriebs-, Konstruktionsleiter eines mittelständischen Unternehmens als Kennzahl und was der Leiter eines Handwerkerbetriebes oder eines Konzerns? Den Standard? Oder eine an die auf das Unternehmen angepasste den Bedürfnissen entsprechende Lösung? 

Angepasst heißt „konfiguriert, nicht programmiert“?

Aufgepasst! Angepasst kann beides bedeuten:

  1. konfiguriert, soweit es das Konfigurationswerkzeug hergibt;
  2. programmiert, wenn der Kundenwunsch und das Datenmodell oder die Anwendung zu weit auseinanderliegen.

Bei der ersten Variante steht die Motivation des Unternehmens im Vordergrund, sich dieses Know-how im Administrationsbereich selbst anzueignen oder sich auf einen Dienstleister zu verlassen. Eine Voraussetzung, dies schnell als Know-how im eigenen Unternehmen aufnehmen zu können, ist, dass das Konfigurationswerkzeug einfach und intuitiv zu bedienen ist, mit möglichst wenig Programmierkenntnissen. Die Wahrheit ist, dass die IT-bezogenen Fähigkeiten dem Administrator für das weitere Verständnis liegen sollten. Die Werkzeuge sollten somit einfach zu bedienen sein!

Im zweiten Fall bedarf es einer intensiven Administratoren-Ausbildung und Programmierkenntnisse. Ist diese Hürde genommen, können sich durch das angeeignete Wissen neue Horizonte in der PDM-Welt durch das Programmieren von eigenen Apps oder Schnittstellen erschließen.

Und dann der Wechsel?

Ein PDM/PLM-System als Datendrehscheibe der unternehmensrelevanten Informationen bedeutet, dass diese Plattform aus unterschiedlichen Anwendungen, Bereichen und Abteilungen gespeist werden. Was jetzt, wenn es eine neue Version einer dieser informationsspendenden Anwendungen gibt? Ist diese mit dem PLM/PDM-System noch kompatibel? Was, wenn ein Update der Betriebssysteme dazu führt, dass der Support des PDM/PLM-Systems nicht mehr gewährleistet ist?

Dann heißt es PLM/PDM-UPDATE! Eine Frage der Einstellung.

Sind Migrationsskripte für die Konfigurationen vorhanden? Was machen die User Exits, Trigger, Batches und die individuellen Anpassungen (Customizing)? Gibt es einen Konvertierungsservice, was kann intern erledigt werden, welchen Service muss der Softwareanbieter erbringen, damit das Update funktioniert? Werden diese Fragen gestellt und kalkuliert, dann schlägt die Stunde der vormals technologischen, ökonomischen und strategischen Entscheidung! Denn jetzt zeigt sich schnell, welches PLM/PDM-System in der Lage ist, schnell und effizient zu wachsen und sich flexibel auf Neues einstellen zu lassen.

Und welches System eignet sich dafür am besten?

PDM/PLM-Systeme unterscheiden sich in ihrer Grundfunktionalität  kaum oder gar nicht voreinander. Augenscheinlich und emotional wird nach „look and feel“ entschieden. Look für das Userinterface und Feel für das Vorstellungsvermögen, mit der Software und dem Dienstleister den gemeinsamen Weg gehen zu wollen.

Weg vom PLM/PDM-System

TechniaTranscat hat in der Einführung, Implementierung und Umsetzung von PLM/PDM-Projekten mehr als 30 Jahre Erfahrung und geht einen anderen Weg. Update- und Migrationsprojekte haben bei uns Priorität. Der Weg als „Weg vom PLM/PDM-System“ war ein Prozess, der vor mehr als 20 Jahren begann. Das Ziel sollte sein, ein PDM-System einfach administrieren und später auch migrieren zu können. Mit den TechniaTranscat Value Components (TVC) sind unsere ENOVIA-Kunden unabhängig von der PLM/PDM-Version und damit weg von versionsabhängigen Konfigurationseinstellungen. Das System von Dassault Systèmes wird seit mehr als zwei Jahrzehnten unterstützt (von Matrix 10.7 bis zum aktuellen 3DEXPERIENCE ENOVIA Release).

Wie funktioniert das?

Die TechniaTranscat Value Components (TVC) werden als zusätzliche Software zum heutigen ENOVIA auf der 3DEXPERIENCE-Plattform implementiert. Installiert wird das ENOVIA und nur das Auslieferungsschema. Das TVC-Userinterface sowie die möglichen Konfigurationen und auch die Sonderwünsche werden als eigenständige TVC-Software und als Werkzeug geführt und sind somit PLM/PDM-Versionen unabhängig. 

Bild: Flexible Anwenderoberfläche mit Reitern und Dashboard

 

Bild: Update mit TechniaTranscat Value Components (TVC)

Was macht ein Update so übersichtlich?

Soll das PLM/PDM-System ein Upgrade erhalten, wird nur die nächste Version installiert. Logik und Anpassungsmöglichkeiten befinden sich nur und ausschließlich in den TechniaTranscat Value Components (TVC). TechniaTranscat liefert die Technologie und den Support, so dass auch zukünftige Systeme unterstützt werden. Ein PLM/PDM-Upgrade bedeutet für die TechniaTranscat Value Components nicht zwangsläufig, dass diese auch ein Upgrade benötigen. Die Zyklen der eigenen TechniaTranscat Value Components werden halbjährlich angeboten und sind in kurzer Zeit zu realisieren.

Bild: Fokus für Kunden- und Update-Zufriedenheit: Anwender - Software - Hardware

 

Die Zukunft des PDM/PLM-Upgrades!

Die Fähigkeit, PLM-Systeme zu implementieren und eine bestehende (oft veraltete) PLM-Implementierung zu migrieren, wird zu einem Schlüsselfaktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit eines PLM/PDM-Systems. Hierbei stehen neben den Themen schnelle Konfigurierbarkeit und Datenübernahme das Thema der versionsunabhängigen PDM-Anwender-Applikation klar im Fokus. Das heißt, die Logik und Konfigurationseinstellungen der Anwenderoberfläche sind nicht zwangsläufig mit einer bestimmten Version des PDM-Systems verknüpft. Diese werden in einem unabhängigen Framework verwaltet, welches bei einem PDM-Versionswechsel unverändert bleibt. Dies spart Kosten für eine Umstellung und Neuanpassung und ist in einer kürzeren Zeit zu realisieren.

TechniaTranscat unterstützt Sie in einer schlanken effizienten agilen Vorgehensweise mit Beratung und Service und für Sie passenden Produkten.

 

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Autor: Roman Kabisch

Senior Consultant / Business Development

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