Bahnhersteller Stadler beschleunigt Innovation

Der Schweizer Bahnhersteller Stadler ist weiterhin auf dem Vormarsch. Während der letzten 20 Jahre ist das Unternehmen von 70 auf mehr als 7.000 Mitarbeiter angewachsen und seine Züge rollen mittlerweile in 20 Ländern auf der ganzen Welt. Um diese erfolgreiche Reise fortzusetzen, implementiert Stadler eine neue PLM-Strategie, die darauf abzielt, Effizienz und Arbeitsgeschwindigkeit über alle Abteilungen hinweg zu erhöhen.

„Unsere Züge sind immer komplexer geworden. Daher suchten wir nach einem Tool, das unseren Arbeitsprozess auf intelligentere Weise unterstützt und unsere gestiegenen Anforderungen ohne zusätzlichen Aufwand erfüllt,” sagt Roland Reichlin, Projektleiter bei Stadler.

Nach einem umfassenden Evaluierungsprozess, der mehr als 4.600 Arbeitsstunden in Anspruch nahm, entschied sich Stadler für eine Partnerschaft mit TechniaTranscat, um ein PLM-System auf der Basis der 3DExperience-Plattform von Dassault Systèmes zu implementieren. Das neue System bietet eine einheitliche Plattform für Ingenieure aus unterschiedlichen Abteilungen, die am Herstellungsprozess beteiligt sind, wie zum Beispiel Mechanik, Elektrotechnik, Hydraulik und Software. Im Vergleich zum vorherigen System, bei dem mechanische und elektrische Komponenten auf unterschiedlichen Plattformen produziert wurden und unter erheblichem Zeitaufwand zusammengeführt werden mussten, ermöglicht das neue System eine wesentlich schnellere und effektivere Kommunikation zwischen den Abteilungen.

Schauen Sie sich das Video-Interview an mit Herrn Roland Reichlin, dem Leiter der Business Application beim schweizer Bahnhersteller - Stadler spricht über ein weltweite Partnerschaft.

 

Sofortiger Zugriff

Das übergeordnete Ziel der PLM 2.0-Strategie ist eine unternehmensweite Steigerung der Effizienz um 10 Prozent – bei bestimmten Prozessen beträgt die Zeitersparnis jedoch bis zu 80 Prozent.
“Ein moderner Zugwaggon besteht aus mehr als 50.000 Teilen und ähnelt einem Puzzle. Wir wollten eine einheitliche Datenbank, in der jederzeit und von jedem Ort aus auf alle Teile zugegriffen werden kann und der zu entnehmen ist, wo diese Teile zum Einsatz kommen. So können leichter Änderungen vorgenommen werden und alle beteiligten Projekte werden benachrichtigt und können entsprechend mit manuellen Prozessen reagieren,” sagt Roland Reichlin.

“Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie Spitzentechnologie durch ein Spitzenunternehmen eingesetzt werden kann, das für die Zukunft gut aufgestellt sein muss”

Stadler hatte bereits einige Jahre mit TechniaTranscat als PDM und CAT-Supporter gearbeitet und sich dann entschieden, diese Partnerschaft auszuweiten, nachdem man im Jahr 2016 die finalen Präsentationen diverser Anbieter gesichtet und bewertet hatte.
“TechniaTranscat hatte mit Abstand das beste Vertriebsteam, das stets in der Lage war, unsere Fragen zu beantworten und unsere Bedürfnisse zu verstehen. Ihr System war denen der Wettbewerber zudem technologisch überlegen,” sagt Roland Reichlin.

Bei Stadler, dem Unternehmen, das kürzlich seinen neuen Hochgeschwindigkeitszug SMILE präsentiert hat, der durch den Gotthard-Tunnel in den Schweizer Alpen fahren und Frankfurt mit Mailand verbinden wird, wird auch die 3DExperience-Plattform zum Einsatz kommen. 3DEXPERIENCE wird dabei helfen, neue Mitarbeiter in auf verschiedene Standorte verteilten Projektteams zu integrieren, da das Unternehmen sowohl organisch als auch durch Unternehmenszukäufe im Wachsen begriffen ist.

Know-how teilen

“Wenn wir in Projekten an den diversen Standorten Komponenten und Konzepte wiederverwenden, geht es um den Transfer von Know-how. Und dies ist ein Bereich, in dem wir von einer einheitlichen Plattform profitieren möchten, die sicherstellt, dass wir Dinge an den verschiedenen Standorten nicht unterschiedlich handhaben,” sagt Roland Reichlin.
Stadlers PLM-Projekt befindet sich jetzt in der zweiten Phase der Implementierung, die 2018 abgeschlossen sein wird und auch die Ersetzung einiger bisheriger Systeme wie SMT und andere beinhaltet. “Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie Spitzentechnologie durch ein Spitzenunternehmen eingesetzt werden kann, das für die Zukunft gut aufgestellt sein muss, sowie für die Vorteile, mit einem vertrauenswürdigen Partner zusammen zu arbeiten, der PLM-Kompetenz der absoluten Spitzenklasse zu bieten hat,” sagt Rolf Wiedmann, Director Sales bei TechniaTranscat.

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Vortrag von Herrn Roland Reichlin

Das Video mit Herrn Reichlin von Stadler Rail auf dem PLM Innovation Forum 2017 zeigt, mit welchen Herausforderungen heute ein schnell wachsendes internationales Unternehmen mit sehr individuellen komplexen Produkten konfrontiert wird und wie PLM dabei hilft.