Neue Chancen für die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen durch BigData

November 04, 2015

Intelligente Datenanalyse definiert Kundenorientierung neu

Big DataDer Prozess, Kundenfeedback zu sammeln und auszuwerten ist insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau, aber auch bei der Produktentwicklung sehr langwierig. Entsprechend können Hersteller bisher nur reagieren. Doch inzwischen gibt es Möglichkeiten, die Entwicklungsintervalle zu verkürzen, Produkte mit Weitblick zu konstruieren und dem Kunden eine stetige Produktverbesserung im täglichen Alltagsgeschäft zu bieten – mit einer intelligenten Analyse im Sinne von BigData. In Kombination mit Smart Services können Kunden so speziell auf ihren aktuellen Bedarf zugeschnittene Produkte und Dienstleistungen angeboten werden.

Das allgemeine Datenvolumen entwickelt sich exponentiell. Und dabei sind schätzungsweise 85% aller Daten völlig unstrukturiert. Allein die Menge ist eine enorme Herausforderung. Doch hinzu kommt eine zunehmende Vielfalt an Datenquellen und -formaten. Und all diese Daten werden heute rasend schnell wenn nicht gar in Echtzeit generiert. Damit sie wirklich genutzt werden können, müssen sie aber im aktuellen Kontext analysiert werden, um Muster zu erkennen und Erkenntnisse gewinnen zu können.

OptimData entwickelt hierzu Unternehmensanwendungen zur intelligenten Verarbeitung dieser Datenmengen. Für die Entwicklung derartiger anwenderfreundlicher Applikationen werden agile und iterative Entwicklungsmethoden angewandt, mit der in kurzen Intervallen agiert werden kann und die kontinuierlich aktuelle Kundenanforderungen und Erfahrungen einbindet, sowie neueste Technologien zielführend integriert. Diese neue Art eines F&E-Labors konzentriert sich auf Design und Aufbau von innovativen Unternehmensapplikationen auf der Grundlage von Big Data. Mit solchen Anwendungen können Unternehmen basierend auf komplexer und intelligenter Datenauswertung und -verknüpfung schnell auf gesicherte Informationen zugreifen und so mit der Gesamtheit der Unternehmensdaten eine neue Wertschöpfung erzielen. Damit sichern sie sich im Zeitalter des „Industriellen Internets der Dinge“ einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz.

Die Technologien des Industrial Internet of Things eröffnet auch neue Chancen für Unternehmen. Unter dem Schlagwort Smart Services findet insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau ein Wandel von produzierenden Unternehmen zu wertschöpfenden Servicelieferanten statt. Ein Produkt wird demnach nicht mehr verkauft, sondern es wird dem Kunden zur Nutzung überlassen und bleibt im Besitz des Herstellers, der den Betrieb sicherstellt und die Verantwortung für Wartung und Reparatur übernimmt. Das rechnet sich auch insofern für den Kunden, da der Hersteller in der Regel einen effizienteren Betrieb erreicht. Er kann Wissen aus verschiedenen Produktionsumgebungen intelligent kombinieren. Der Trend birgt eine große Chance, ist aber auch eine gewaltige Herausforderung für das produzierende Gewerbe, das sich dazu die Kundenperspektive aneignen und Service-Bedürfnisse erörtern muss. Hierfür kann aus der alltäglichen Nutzung der Produkte beim Kunden gelernt werden.

Dazu wiederum müssen Kunden bereit sein, Daten zur Verfügung zu stellen und damit Einblicke in die Produktion zu geben. Öffnet sich der Kunde seinem Lieferanten, kann dieser seinen Service optimal dem individuellen Bedarf anpassen, sofern er in der Lage ist diese unterschiedlichen Daten im Sinne von Big Data zu verarbeiten. Die Zusammenarbeit verändert sich dann dahingehend, dass aus einem kurzfristigen Transaktionsgeschäft ein langfristiges Relationship Business mit einer Zielangleichung wird – mit klaren Vorteilen auf beiden Seiten. Mit der realen Kundensituation kann der Hersteller die bestmögliche Produktionsleistung einer Maschine in der Entwicklung verankern. Verknüpft er die Daten aus dem dauerhaften Einblick in das Einsatzverhalten der Maschine mit dem Know-how von Vertrieb und den Erfahrungen aus dem Service, so kann er sich exakt auf die Anforderungen des Kunden fokussieren.

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