Was die Generation Google vom Einsatz von PLM erwartet

October 11, 2016

Eine moderne Benutzeroberfläche funktioniert gut, egal wo und auf welchem Gerät, selbst auf Smartphones mit geringer Bandbreite. Warum sollten wir uns bei PLM mit weniger zufriedengeben?

Warum man Benutzeroberflächen in Unternehmenssystemen mehr Aufmerksamkeit schenken sollte!

Eine vom Google Research Blog erstellte Studie zeigt, dass eine Verlangsamung der Suchergebnis-Seite um nur 100 Millisekunden einen messbaren Einfluss darauf hat, wie viele Suchanfragen ein User durchführt. Je länger ein User langsamem Seitenaufbau ausgesetzt ist, desto weniger Suchanfragen führt er aus. Und die Performance einer Seite ist direkt proportional zu der Absprungrate durch die User. Andere Studien zeigen, dass 47% der User erwarten, dass eine Internetseite in 2 Sekunden oder weniger lädt. 40% verlassen eine Internetseite, die für den Aufbau mehr als 3 Sekunden benötigt.

2015 hat Google bestätigt, dass mehr Suchanfragen auf Mobilgeräten als auf PCs gestartet wurden. Tatsächlich sind auch beim Designen von Web-Content Mobilgeräte stark im Kommen. Mobile Internetnutzer erwarten, dass das Surfen im Internet genauso gut funktioniert wie bei Desktop-Computern. Sie haben keinerlei Verständnis für eine geringere Bandbreite und schwache Prozessoren auf Mobilgeräten. Die User sind der Meinung, dass Internetseiten einfach funktionieren sollen, egal, auf welchem Gerät.  Aufgrund dieses Trends zum Mobilgerät hat Google den Suchalgorithmus so angepasst, dass er auch die Seitenperformanz und Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten berücksichtigt. Davon ist das Suchmaschinenranking aller Seiten seit 2015 betroffen. Der veränderte Suchalgorithmus wurde von Webmastern und Web-Entwicklern bald “Mobilegeddon” getauft. 

“Mobilegeddon” hat sich schnell auf das Internet ausgewirkt und diejenigen gestärkt, die sich anpassen konnten, aber auch manchen Einnahmeausfälle bescherte, die das nicht konnten.

Wenn das Gleiche für PLM gelten würde, wären selbst Investitionen in optimale Prozesse und Funktionalitäten womöglich zum Fenster hinausgeschmissen, und dies einfach weil die Erwartungen an die Bedienbarkeit nicht erfüllt würden. Benutzer könnten versuchen, das System möglichst zu meiden und Ihre Arbeit anderweitig zu erledigen.

Was wird beim Designen einer PLM-Benutzeroberfläche am häufigsten falsch gemacht?

Der häufigste Grund, warum User eine Benutzeroberfläche nicht mögen, ist die schwache Leistung. Egal, wie gut sie aussieht, wenn sie nicht performt, sind die User weg.

Der Versuch, die User zu zwingen, ihr Lieblingsgerät oder ihren Lieblingsbrowser zu verlassen, ist ein weiterer häufiger Fehler. Wenn man das tut, wird die Nutzung auf ein Minimum beschränkt. Es kommt durchaus vor, dass Firmen auf “PLM-Sekretärinnen” zurückgreifen, nur um Daten von Ingenieuren einzugeben, die die Geduld mit dem System verloren haben.

Häufig wird die Oberfläche auch zu komplex gestaltet. Bei zu viel Informationen, Buttons und Wahlmöglichkeiten findet der Benutzer nicht die Information und das Tool, das er sucht. Oft versucht man das dadurch zu lösen, dass man umfangreiche Schulungen anbietet, wie das Programm zu bedienen ist, die normalerweise mit hohen Kosten, Produktivitätsverlust und teuren Trainingsvorbereitungen verbunden sind.

Wodurch zeichnet sich eine gute Benutzeroberfläche aus?

Eine gute moderne Benutzeroberfläche läuft problemlos und überall auf jedem Gerät, selbst auf Smartphones mit geringer Bandbreite. Das funktioniert, indem die Anzahl der über das Netz gesendeten Daten (Requests) und ihre Größe limitiert wird. Ein kleinerer Fußabdruck im Netz wird z.B. durch Technologien wie das Client Side Rendering erreicht. Dabei werden Daten zum Client geschickt und dort gerendert, statt die gesamten gerenderten Informationen wiederholt über das Netz zu senden. Man könnte das mit einer leichten Zeichnung vergleichen, die per Expressbrief geschickt wird, bei vor Ort erfolgender Montage, statt dem Versand vieler schwerer Teile und Baugruppen.

Ein weiteres Merkmal einer guten Benutzeroberfläche besteht darin, dass sie auf verschiedenen Geräten und Browsern fehlerfrei läuft, so dass der Benutzer sich seinen Favoriten aussuchen kann, was auch immer gerade verfügbar ist. Die Benutzeroberfläche muss sich dem Gerät oder Browser, auf dem sie läuft, anpassen. Dies wird normalerweise durch die Responsive-Fähigkeit von HTML5 und CSS3 erreicht.

Bei einer guten Benutzeroberfläche braucht man keine Schulungen, weil sie sauber und intuitiv ist, auf Webelementen und Grundbausteinen basiert, die der Benutzer von anderen Seiten oder Anwendungen kennt.

Wie können ENOVIA-Benutzeroberflächen weiter verbessert werden?

Die “Value Components” von TechniaTranscat im “Helium Mode” verfügt über alle Merkmale einer guten Benutzeroberfläche. Performance und der Einsatz auf unterschiedlichen Geräten waren von Anfang an das angestrebte Ziel unserer Lösung. Diese Komponenten sind perfekte Ergänzungen zur Standard-Benutzeroberfläche von ENOVIA, beispielsweise wenn mobile Applikationen und vereinfachte Benutzeroberflächen für Gelegenheitsnutzer benötigt werden oder wenn die Netzwerklatenzzeit aufgrund großer geographischer Entfernung zwischen Benutzer und Applikationsserver sehr lang ist.

Mit “Helium Mode” können Firmen sehr leistungsstarke und reaktionsschnelle Benutzeroberflächen für verschiedene Endgeräte und Browser durch einfache Konfigurierung erreichen. Helium Mode ist augenblicklich installiert und die Ausbaufähigkeit des Systems wird dadurch in keinster Weise beeinträchtigt.

Zudem wird solch eine auf Helium Mode basierende, moderne leistungsstarke Benutzeroberfläche für PLM durch Konfigurierung meist so intuitiv, dass man auf Schulungen verzichten kann.

 

Wenn Sie jetzt neugierig auf Helium und die TechniaTranscat-Software geworden sind, wenden Sie sich an mich, lesen Sie Sie hier mehr über unsere Produkte, schauen Sie sich das Release Webinar an, wo ich Ihnen Helium und andere Neuigkeiten in der neuesten Version von Value Components, Integration Framework und Tools präsentiere. 

 

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Autor: Anders Axelsson

Anders verfügt über eine mehr als zehnjährige PLM-Erfahrung. Seitdem verwandelt er für seine Kunden aus aller Welt, von Seattle im Westen bis Tokio im Osten, Probleme in Lösungen. Derzeit ist er als Business Development Executive bei TechniaTranscat in Schweden tätig.

  anders.axelsson@techniatranscat.com